Wie jetzt, fragt sich der ein oder andere Leser sicherlich? Ein Herbsttyp? Davon war bislang in der Tat nicht wirklich viel zu sehen.....
Ich könnte sagen: Ich habe es geschickt kaschiert. Wenn ich mir meine Fotos rückblickend so ansehe, ist mein Maß an Geschicklichkeit allerdings wohl eher begrenzt.
Irren ist halt menschlich. Aber immer wieder den gleichen Fehler zu machen eher dämlich....
So (oder so ähnlich) lautet doch ein bekanntes Sprichwort und warum nicht dazu lernen und alte ausgelatschte Pfade verlassen, wenn man merkt, dass es besser gehen kann!
Seit einigen Monaten beschäftigt mich das Thema der Farbwahl für meine Kleidung immer mehr und seit ich im Mai an eine Gruppenworkshop zum Thema Farbberatung beim Nähcamp in Dortmund teilgenommen hatte, habe ich gesehen, welche kleinen farblichen Veränderungen so große Auswirkungen auf das frauliche Erscheinungsbild haben können! Plötzlich ist da ein Strahlen, das vorher nicht zu sehen war! Und gleichzeitig lassen sich Kleidungsstücke untereinander viel einfacher kombinieren, wenn sie aus der gleichen Farbfamilie stammen.
Aber im Workshop im Mai war es mit mir nicht so einfach (gefärbte Haare und Make-Up machen die Farbtonbestimmung nicht unbedingt leichter). Oder aber auch ich wollte es nicht so sehen, wie es war. Vermutlich auch deshalb, weil ich bislang eher Farben des Sommertyps mit mir in Einklang gebracht habe. Aus Gewohnheit? Oder weil gerade die sich so wunderbar mit meinem bequemen (im Kleiderschrank meist vertretbaren) Blau und Grau kombinieren ließen? Ich weiß es nicht.
Was ich aber seit Mai wusste: Ich will das auch können! Ich möchte verstehen, warum mancher Winterfrau das Royalblau so super gut steht, während die Frühlingsfrau darin eher seekrank aussieht. Und warum gleicht die Frühlingsfrau in Apricot gehüllt einem elfenhaften Wesen, während die Winterfrau vermutlich damit direkt nach Hause ins Krankenlager geschickt wird?
Und vor allem wollte ich wissen, wie man herausfindet, zu welchem Jahreszeitentyp eine Frau gehört, - insbesondere mir selber, denn dass es der Sommer nicht ist, kann man auf dem nachfolgenden Instagrambild ziemlich gut erkennen.
Zuerst einmal mit gutem Beispiel voran! Natürlich möchte ich gut aussehen - klingt jetzt vielleicht etwas eingebildet, ist aber so. Wollen wir doch alle, oder?
Dann aber sollen langfristig unsere Stoffe im Shop kategorisiert nach den 4 Jahreszeitentypen werden, damit jeder, der bereits weiß, welchem Farbtypen er entspricht, eine weitere Hilfestellung beim Onlineshoppen von Stoffen hat.
Um das optimal machen zu können war es mir wichtig, die Grundlage der Farbanalyse zu erlernen und ich habe eine Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin gemacht. Das war wirklich sehr spannend und lehrreich! Denn nicht nur mit der richtigen Farbe, sondern auch mit dem zur Figur passenden Schnitt (=Stil) lässt sich so viel herausholen! Ich freue mich darauf, das Erlernte in meine tägliche Arbeit nun integrieren zu können!
Im Rahmen der Ausbildung kam ich selber natürlich auch wieder auf den Prüfstand und ja - es war ein kleiner Schock für mich zu erkennen, dass ich genau der Jahreszeitentyp bin, von dem ich aktuell so wenig Teile im Kleiderschrank besitze: Herbst. Aber ich erinnerte mich an viele Kleidungsstücke aus der Vergangenheit in typischen Herbstfarben, die ich mal besaß und in denen ich mich durchaus sehr wohl gefühlt habe! Also wagte ich das Experiment und erwarb käuflich (ja meine Damen, es musste schnell gehen, daher war Nähen vorerst keine Option) ein paar Kleidungsstücke in verschiedenen Herbstfarben. Und soll ich Dir etwas verraten: ich fühle mich darin sichtbar und leuchtend und pudelwohl! :-)
Ich weiß, es gibt Frauen, die mit ganz wenig Farbe in ihrem Kleiderschrank durchaus sehr glücklich sind und die jetzt vermutlich den Kopf schütteln, sofern sie überhaupt bis hierher gelesen haben. Wenn Du eine davon bist, dann möchte ich Dir sagen: bleib so! Denn es liegt mir total fern, jemanden zu bekehren oder zu überzeugen! Die Menschheit ist so unterschiedlich und wir haben einen Haufen Individuen. Das ist gut so, denn alles andere wäre langweilig!
Aber, - ich weiß, es gibt auch Frauen, die - so wie ich - irgendwann an einen Punkt kommen und feststellen, dass ihnen irgendwas fehlt. Die sich Kleidung nähen, die bei anderen einfach toll aussieht, und sie selber fühlen sich nicht halb so toll darin. Und sie fragen sich, warum das so ist und was daran fehlt. Vielleicht ein Farbtupfer? Das kannst Du bei einer individuellen Farbanlalyse herausfinden!
Bunte Grüße
Petra
P.S.: Der Poncho auf dem Instagram-Bild ist genäht nach dem Freebook von der lieben Danie und das ist wirklich klasse! Ich mag den Poncho vom Schnitt her sehr und werde ihn bestimmt noch einmal in einer für mich besser geeigneten Farbe nähen!
Ich könnte sagen: Ich habe es geschickt kaschiert. Wenn ich mir meine Fotos rückblickend so ansehe, ist mein Maß an Geschicklichkeit allerdings wohl eher begrenzt.
Irren ist halt menschlich. Aber immer wieder den gleichen Fehler zu machen eher dämlich....
So (oder so ähnlich) lautet doch ein bekanntes Sprichwort und warum nicht dazu lernen und alte ausgelatschte Pfade verlassen, wenn man merkt, dass es besser gehen kann!
Seit einigen Monaten beschäftigt mich das Thema der Farbwahl für meine Kleidung immer mehr und seit ich im Mai an eine Gruppenworkshop zum Thema Farbberatung beim Nähcamp in Dortmund teilgenommen hatte, habe ich gesehen, welche kleinen farblichen Veränderungen so große Auswirkungen auf das frauliche Erscheinungsbild haben können! Plötzlich ist da ein Strahlen, das vorher nicht zu sehen war! Und gleichzeitig lassen sich Kleidungsstücke untereinander viel einfacher kombinieren, wenn sie aus der gleichen Farbfamilie stammen.
Aber im Workshop im Mai war es mit mir nicht so einfach (gefärbte Haare und Make-Up machen die Farbtonbestimmung nicht unbedingt leichter). Oder aber auch ich wollte es nicht so sehen, wie es war. Vermutlich auch deshalb, weil ich bislang eher Farben des Sommertyps mit mir in Einklang gebracht habe. Aus Gewohnheit? Oder weil gerade die sich so wunderbar mit meinem bequemen (im Kleiderschrank meist vertretbaren) Blau und Grau kombinieren ließen? Ich weiß es nicht.
Was ich aber seit Mai wusste: Ich will das auch können! Ich möchte verstehen, warum mancher Winterfrau das Royalblau so super gut steht, während die Frühlingsfrau darin eher seekrank aussieht. Und warum gleicht die Frühlingsfrau in Apricot gehüllt einem elfenhaften Wesen, während die Winterfrau vermutlich damit direkt nach Hause ins Krankenlager geschickt wird?
Und vor allem wollte ich wissen, wie man herausfindet, zu welchem Jahreszeitentyp eine Frau gehört, - insbesondere mir selber, denn dass es der Sommer nicht ist, kann man auf dem nachfolgenden Instagrambild ziemlich gut erkennen.
Was ich mit dem erlernten Wissen nun anstellen möchte?
Zuerst einmal mit gutem Beispiel voran! Natürlich möchte ich gut aussehen - klingt jetzt vielleicht etwas eingebildet, ist aber so. Wollen wir doch alle, oder?
Dann aber sollen langfristig unsere Stoffe im Shop kategorisiert nach den 4 Jahreszeitentypen werden, damit jeder, der bereits weiß, welchem Farbtypen er entspricht, eine weitere Hilfestellung beim Onlineshoppen von Stoffen hat.
Um das optimal machen zu können war es mir wichtig, die Grundlage der Farbanalyse zu erlernen und ich habe eine Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin gemacht. Das war wirklich sehr spannend und lehrreich! Denn nicht nur mit der richtigen Farbe, sondern auch mit dem zur Figur passenden Schnitt (=Stil) lässt sich so viel herausholen! Ich freue mich darauf, das Erlernte in meine tägliche Arbeit nun integrieren zu können!
Reflexion und Selbsterkenntnis
Im Rahmen der Ausbildung kam ich selber natürlich auch wieder auf den Prüfstand und ja - es war ein kleiner Schock für mich zu erkennen, dass ich genau der Jahreszeitentyp bin, von dem ich aktuell so wenig Teile im Kleiderschrank besitze: Herbst. Aber ich erinnerte mich an viele Kleidungsstücke aus der Vergangenheit in typischen Herbstfarben, die ich mal besaß und in denen ich mich durchaus sehr wohl gefühlt habe! Also wagte ich das Experiment und erwarb käuflich (ja meine Damen, es musste schnell gehen, daher war Nähen vorerst keine Option) ein paar Kleidungsstücke in verschiedenen Herbstfarben. Und soll ich Dir etwas verraten: ich fühle mich darin sichtbar und leuchtend und pudelwohl! :-)
Ich weiß, es gibt Frauen, die mit ganz wenig Farbe in ihrem Kleiderschrank durchaus sehr glücklich sind und die jetzt vermutlich den Kopf schütteln, sofern sie überhaupt bis hierher gelesen haben. Wenn Du eine davon bist, dann möchte ich Dir sagen: bleib so! Denn es liegt mir total fern, jemanden zu bekehren oder zu überzeugen! Die Menschheit ist so unterschiedlich und wir haben einen Haufen Individuen. Das ist gut so, denn alles andere wäre langweilig!
Aber, - ich weiß, es gibt auch Frauen, die - so wie ich - irgendwann an einen Punkt kommen und feststellen, dass ihnen irgendwas fehlt. Die sich Kleidung nähen, die bei anderen einfach toll aussieht, und sie selber fühlen sich nicht halb so toll darin. Und sie fragen sich, warum das so ist und was daran fehlt. Vielleicht ein Farbtupfer? Das kannst Du bei einer individuellen Farbanlalyse herausfinden!
Bunte Grüße
Petra
P.S.: Der Poncho auf dem Instagram-Bild ist genäht nach dem Freebook von der lieben Danie und das ist wirklich klasse! Ich mag den Poncho vom Schnitt her sehr und werde ihn bestimmt noch einmal in einer für mich besser geeigneten Farbe nähen!




Und damit ist das Projekt nun beendet und ich bin doch ein wenig stolz, dass ich es durchgehalten habe. Ob Ihr wohl beim Lesen durchgehalten habt.....? Naja- egal. Mir hat's Spaß gemacht.

